"Nichts geht mehr!"
Das ist der schlimmste Satz im Club-Sekretariat. Das Management von Golfanlagen denkt zwar an optimale Fairways, Greens, sportliche Herausforderungen, gute Gastronomie und viel Service rund um das Golfspielen. Leider kommt häufig die notwendige Infrastruktur im Hintergrund (Server, Firewalls, IT-Kompetenz) etwas zu kurz – und so findet man noch immer Computer mit dem längst abgekündigten Windows 10 in den Geschäftsstellen einiger Golfanlagen. Im Fall der Fälle entscheidet aber ein sorgsam geplanter und aktuell gehaltener Notfallplan darüber, ob ein Golfclub handlungsfähig bleibt.
PC CADDIE://online-Geschäftsführer Axel Heck weiß seit Jahrzehnten: „Ein erfolgreicher Cyberangriff trifft längst nicht mehr nur Computer. Er trifft den Spielbetrieb. Er legt Startzeiten lahm, verschlüsselt Mitgliederdaten, unterbricht Zahlungsprozesse und beschädigt das Vertrauen der Mitglieder und Gäste. Was über Jahre aufgebaut wurde, kann innerhalb weniger Stunden erheblichen wirtschaftlichen Schaden nehmen. Der Verlust von Daten ist oft nur der Anfang; viel gravierender ist der Verlust von Reputation. Und Reputation lässt sich nicht einfach aus einem Backup wiederherstellen.“
Axel Heck weiter: „Cyber-Sicherheit ist deshalb keine technische Nebensache mehr. Sie ist Teil verantwortungsvoller Unternehmensführung im Golfmarkt. Dabei sind einige, wenige Präventionen schon sehr wirksam. Eine gesteigerte Skepsis gegenüber eingehenden Mails oder das Beschränken von Zugriffsrechten oder das regelmäßige IT-Schulen von Mitarbeitenden schafft grundsätzlich Sicherheit. Um im Notfall gerüstet zu sein, ist vor allem auch eine Simulation eines Datenverlustes bzw. Cyberangriffes wichtig. Klappt die Datensicherung – und vor allem die Wiederherstellung. Kennt jeder Mitarbeiter die notwendigen Eskalationsstufen und ggf. auch den rechtlichen Anforderungen, um im Falle von Datenschutzvorfällen die gesetzlichen Meldefristen einzuhalten.
Sollte es dann zu einem Cyber-Angriff mit „Lösegeld“-Forderungen kommen, muss man abwägen, ob es einem die Summe wert ist. „Ohne funktionierende Datensicherung bleibt da nur der Start bei Null – und das passiert leider jedes Jahr immer wieder Golfanlagen“, weiß Axel Heck. In der Praxis hat er schon erlebt, dass selbst das eingeschaltete Bundeskriminalamt (BKA) nur mit den Schultern zucken kann. „Das Darknet heißt nicht ohne Grund so.“, sagt Axel Heck und weiter: „Seit Jahren stellen wir PC CADDIE-Kunden spezielle Tools zur Verfügung, um sich vor digitalem Diebstahl und IT-Erpressung zu schützen. Trotzdem bleiben auch geschulte Mitarbeitende und ein gesundes Misstrauen bei seltsamen Anfragen, Mails oder SMS ein guter Schutz vor den zwischenzeitlich zahlreichen Angriffen auf allen Kommunikationskanälen. Ein wichtiger Rat zum Schluss: Eine Cyberversicherung ist grundsätzlich hilfreich – aber auch die bezahlt nur, wenn alle üblichen Sicherheitsmaßnahmen vorhanden waren. Und selbst dann: Wenn alle Daten weg sind, kann auch das Geld einer Versicherung die Reputation kaum wieder herstellen: Was weg ist, ist weg!“
